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Presseberichte

Musikverein feiert drei Tage lang ZVW, vom 23.05.2011 Stettener Musiker begehen mit Festivitäten und Umzug ihr rauschendes Jubiläum Kernen-Stetten. Je älter der Verein, desto größer die Feste. Wer 125 wird, darf auch mehrere Tage am Stück feiern. Wie der Stettener Musikverein, der auch am dritten Festtag keinerlei Ermüdungserscheinungen zeigte. Auch die Bevölkerung hielt durch, denn am Dorfabend mit vielen auftretenden Vereinen war die Kelter wieder knackevoll. Tagsüber wurde bereits mit dem Jugendmusikpodium gefeiert. Zwei Männer und eine gemeinsame Moderation: Der Profi Hagen von Ortloff und Hans-Peter Ruoff, das Flügelhorn vom MV, führten wortreich und witzig durch den Abend. Und hatten, wegen ihrer gleichen Haartracht, in Nullkommanix ihren Spitznamen weg: Unter den Gästen hießen sie fortan nur noch „Die Pferdeschwänzchen“. Ein volles und sehr buntes Programm ließ den beiden kaum Zeit zum Verschnaufen. Dass sich so viele Vereine mit eigenen Beiträgen zum aktiven Mitfeiern gefunden haben, freute den MV-Vorsitzenden Jürgen Zanker besonders. Da waren die Mädels vom KISS des Turnvereins Stetten. Ihr Tanz zu fetziger Musik hob gleich zu Anfang die Stimmung. Oder die Abteilung Turnendes TV, wo unter der Leitung von Margit Hendrich junge Mädchen mit neonfarbenen Hotpants tanzten. Dann der Posaunenchor von Stetten, der noch älter ist als der Musikverein: 1702 gegründet, ist er der älteste Deutschlands. Und vielseitig dazu: Barockmusik aus Frankreich, ein moderner Bläserswing oder nachträglich zum Eurovision Song Contest ein Siegerstück aus dem Jahre 1979 - das „Halleluja“ von Milk & Honey. „Super“ fand das Publikum das Rockballett mit sechs jungen Frauen mit Sonnenbrille, schwarzem Hut und schwarzen Strumpfhosen. Oder waren's weiße? Da musste man genauer hinschauen, denn je ein Bein der einen steckte mit einem Bein der anderen in einer weißen Strumpfhose. Die Beinarbeit war dementsprechend faszinierend. Wann immer sich eine längere Umbaupause für den nächsten Verein ergab, sprangen das Klarinettenquartett und die Saxofongruppe des MV ein und begeisterten unter anderem mit Glenn-Miller-Melodien. Die hübschen Trachten gab es zum Hundertjährigen, zum aktuellen Jubiläum bekamen die Damen zum Dirndl neue Schürzen in fröhlichen Farben, erklärt Monika Kruschwitz, die Querflöte im Verein spielt. Im Trachtenverein Almrausch sind Dirndl und Lederhosen sowieso ein Muss. Denn dieser Verein wurde vor 75 Jahren von Bayern, die ihre Heimat verlassen haben, gegründet. Die „75“ werden übrigens dieses Jahr noch groß gefeiert. Drei Tänze mit Jodeln und Schuhplatteln führten die inzwischen eingebürgerten Bajuwaren vor. „Ich weiß ein Fass in einem tiefen Keller, gefüllt mit wunderbarem Wein!“ - das ist der Männerchor vom Gesangverein Frohsinn Stetten. „Ich hab da drunten manche Nacht gesessen und hielt im Arm ein Mädel zart und fein“ singen sie, dirigiert von Albrecht Lutz. Das Ende vom Lied: „Ich hab den Namen von dem Wein vergessen und den Namen vom Mägdelein.“ Aber gleich in der nächsten Weise heißt es munter weiter: „Wir lieben den Wein und noch mehr die schönen Frauen.“ Zum MV-Jubliläum ist auch eine kleine Delegation der französischen Partnergemeinde St. Pièrre Albigny gekommen. Gemeinsam mit Sabine Urbanke überreichte der Vereinspräsident Vivien Pichard dem Vorstand Jürgen Zanker ein gerahmtes Foto des Musikvereins St. Pièrre aus dem Jahre 1831. Liebesgedichte aus sechs Jahrhunderten Der Verein für Kunst und Kultur in Kernen, kurz Kukuk, war durch Edeltraut Ruzek sowie „Herrn Bert“ und „Herrn Mann“ vertreten. Mit ihren amüsanten Liebesgedichten aus sechs Jahrhunderten verzauberte die Rezitatorin Edeltraut Ruzek die Kelter. Herr Bert und Herr Mann, alias Steffen Wilhelm und Matthias Daur, „zwei Kerle wie Essig und Öl, wie Salz und Pfeffer, wie Schrot und Korn“, gaben sogar ein eigens zum MV-Jubiläum geschriebenes Gedicht zum Besten: „Ohne euch wär’s ganz schön leise“, nahm Herr Bert das Motto auf, Herr Mann will enthusiastisch ergänzen: „Ohne euch wär’s richtig sch ... ... richtig schdill!“, fährt der Erste schnell dazwischen. Zum Abschluss gab es noch einmal Musik, diesmal vom HHO, das Handharmonika-Orchester Stetten, und von SOS - Sound of Stetten, der junge Chor des Gesangsvereins. Einzig die Raritätenauktion ging etwas schleppend vonstatten. Rüdiger Borck, Vorsitzender der Weingärtnergenossenschaft Stetten, brachte echte Raritäten zum Versteigern mit. Das Volk indes gab sich zögerlich. „Ich glaub, ich bin in Schwaben“, kommentierte Ortloff, der zusammen mit seinem Co-Moderator mitsteigerte. Schließlich kam doch noch ein Sümmchen zusammen, das der Jugendarbeit des Musikvereins zugutekommt.