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Presseberichte

Sie singen Udo Jürgens so gern ZVW, vom 07.06.2011 Der Stettener Frohsinn besucht das Musical in Stuttgart – und Vereinschef Roger Wenz hofft auf neue Aktive Mitte 50 Kernen-Stetten. „Ich war noch niemals in New York“ – der Udo Jürgens-Ohrwurm erobert gerade den Stettener Frohsinn. Die Sängerinnen und Sänger proben ihn mit Verve und großer Lust auf Schlager. Erster Vorsitzender Roger Wenz sagt’s grad heraus: „Ich bin schon sehr affin auf Udo Jürgens“. Logisch, dass der Gesangverein das Musical besuchen wird. Udo Jürgens – ein Appetithappen, der Neue zum Mitsingen animieren könnte. Roger Wenz, der Nachfolger von Ursula Häcker als Vorsitzender des Gesangvereins Frohsinn Stetten, ist zusammen mit seinem Vize Karlheinz Scheubach auf ein Jahr gewählt. Diese Probezeit haben sie sich ausbedungen. Eine ihrer Aufgaben heißt: Aktive werben. Die 35 bis 40 Sängerinnen und Sänger im gemischten Chor brauchen dringend Verstärkung, um die bröckelnde personelle Substanz im Gesangverein zu sichern. Ewald Hoss, der Älteste, zählt schon 83. Der gebürtige Esslinger Roger Wenz, der vor über 30 Jahren nach Stetten kam und als zweiter Tenor in einem Ensemble mit weit über 60 Aktiven einstieg, setzt auf den „Nachwuchs“ Mitte 50. Die Familienphase sei in dem Alter ja weitgehend abgeschlossen, argumentiert er. Für Chorgesang als Freizeitspaß gebe es in dieser Phase wieder Luft. Theoretisch. „Denn wenn man sieht, dass es schwierig ist, 50- bis 60-Jährige zu gewinnen, wird man nachdenklich. Ich hätte gehofft, dass da jemand kommt. Aber viele tun sich schwer.“ Eine Ausnahme: Wenz’ 57-jähriger Stellvertreter Karlheinz Scheubach. Er stieß vor vier Jahren zum „Frohsinn“. Mit seiner kräftigen Bass-Stimme verstärkt er den Männerchor wie auch das neue Gewächs „Sound of Stetten“. Längst ist auch der Ruheständler Roger Wenz in den ersten Bass abgerutscht. Wenz wünscht sich, dass alle Chöre gemeinsame Lieder einstudieren Die Altersspanne im Frohsinn reicht – den jungen Chor eingeschlossen – von 30 bis 84. Sie fahren zur Chorprobe in Stetten aus Waiblingen, Beinstein, Rommelshausen und Fellbach an. „Was ich mir wünsche“, sagt Roger Wenz, „ist, dass wir mit dem jungen Chor gewisse Dinge gemeinsam machen. Fürs Frühjahr planen wir zum Beispiel ein Konzert mit allen vier Chören.“ Ihm schwebe vor, dass die vier Frohsinn-Abteilungen – Männer, Frauen, gemischter und junger Chor – künftig gemeinsame Lieder einstudieren, populäre Visitenkarten sozusagen. „Schlager und Udo Jürgens lassen sich ja gemeinsam proben“, sagt der neue Vereinschef. Genauso wichtig für die vier Chöre sei aber das breite Spektrum, das teilweise schwierige Repertoire. So würden bis zum nächsten Frühjahr drei, vier Männerchöre von Felix Mendelssohn Bartholdy einstudiert, so Roger Wenz – „anspruchsvolle Chorliteratur“. Mitmachen zählt – die Stimme ist im Gesangverein das wichtigste Organ. „Singen macht mir Spaß“, sagt Familienvater Wenz, der schon im Schulchor mitwirkte. Der Stettener will Interessierten die Angst vor vermeintlich hohen Ansprüchen an die Stimmqualität im Gesangverein nehmen. „Keiner muss vorher gesungen haben“, sagt er, „aber er sollte die Lust und die Liebe mitbringen, sich im Chor einzubringen.“ Das Zögern mancher, die der Chorgesang eigentlich reizt, sei ganz unbegründet. „Wer sagt: Ich kann nicht singen, der irrt. 90 bis 95 Prozent der Frauen und Männer können singen. So hoch sind die Ansprüche bei uns nicht: Niemandem wird der Kopf runtergerissen, wenn mal der Ton daneben geht.“ Wobei, was das Frohsinn-Liedgut betrifft, an Friedrich Silcher im Remstal nun einmal kein Weg vorbeiführe. „Man kann Volkslieder aber so oder so singen,“ beruhigt Wenz, der zu gut weiß, dass Silcher-Romantik nicht nach jedermanns Geschmack ist. „Unser Dirigent bemüht sich, Volkslieder flotter vortragen zu lassen: Dann klingt ein Volkslied anders.“ Sänger gesucht für eine Rock- und Pop-Länderreise Für einen modernen Chor gehören englischsprachige Partituren eh längst zum Repertoire. Vergangenes Jahr studierte der Frohsinn ein Gospelkonzert ein, an dem sich auch circa zehn Sängerinnen und Sänger außerhalb des Chors beteiligten und in sehr kurzer Vorbereitungszeit für einen schönen, harmonischen Klangkörper sorgten. Dieser Zuspruch aus der Bevölkerung motiviert. Vereinschef Wenz sagt: „Im Moment suchen wir Mitsinger für ein neues Projekt: eine Rock- und Pop-Länderreise mit Liedern aus jedem besuchten Land.“ Dirigent Albrecht Lutz leitet die drei Frohsinnchöre im neunten Jahr. Lilli Track führt im jungen Chor jetzt im dritten Jahr den Taktstock. Wobei „junger Chor“ nicht das Alter der Mitsängerinnen und Sänger, sondern das eher poppige Liedgut definiert. Zweiter Vorsitzender Karl-Heinz Scheubach, der auch im „SoS“ mitsingt, vertritt diese Abteilung jetzt im Vorstand.